GEORG BASELITZ (1938–2026)
Werke der bayerischen Staatsgemäldesammlungen

Führung in der Pinakothek der Moderne

Über mehr als fünf Jahrzehnte war Georg Baselitz eng mit den Bayerischen Staatsgemäldesammlungen verbunden. Als einer der bedeutendsten Künstler der Gegenwart erneuerte er maßgeblich die figurative Malerei nach 1945. Der Bestand umfasst 31 Werke – von frühen Arbeiten der 1960er Jahre über die „Remix“-Serie bis zum Spätwerk. Diese Präsentation in Erinnerung an den Künstler macht die komplexe Entwicklung des Schaffens nachvollziehbar.

Baselitz setzte sich mit der Malerei auseinander: er experimentierte mit Farbtönen, fragmentierte die Figur, trug die Farbe mit Fingern auf, bezog sich auf kunsthistorische Vorbilder, nahm eigene Motive in der „Remix“-Serie wieder auf. Er hinterfragt schonungslos, Verdrängtes wird damit auf persönlicher und gesellschaftlicher Ebene zu Tage gefördert. Zu den herausragenden Werken des Spätwerks zählen das Gemälde „Avignon ade“, dessen Figur in einem zeit- und grenzenlosen Raum zu schweben scheint, sowie die Skulptur „Zero Ende“, ein eindringliches Sinnbild der Vergänglichkeit. Baselitz’ Werk bleibt herausfordernd, kraftvoll und kompromisslos.

Gebühr: 12,- Euro zzgl. Museumseintritt



1 Nachmittag, 04.12.2026
Freitag, 16:00 - 17:30 Uhr

1 Termin(e)
Fr 04.12.2026 16:00 - 17:30 Uhr Treffpunkt: Kassenbereich der Pinakothek der Moderne, Barer Str. 40, 80333 München
Friederike Breier
262.1410.04
 
Kerngebühr: 12,00 €

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