Ein Jahrhundert Quantenmechanik
Als Max Planck im Jahr 1900 mit der von ihm abgeleiteten Formel zum ersten Mal die Wärmestrahlung eines schwarzer Körper beschrieb, brauchte er dafür die Annahme einer konstanten Größe, die heute als Plancksches Wirkunsquantum bekannt ist. Sie besagt, dass Energiewerte im Mikrokosmos immer nur als Vielfache einer kleinsten Energiemenge vorkommen, die Energie also gequantelt ist. Was in der damaligen Zeit zunächst ungläubig auf Ablehnung stieß, da diese Vorstellung jeglicher anschaulichen Erfahrung aus der makroskopischen Welt zu widersprechen schien, legte jedoch den Grundstein für eine Theorie, die von Werner Heisenberg im Jahr 1925 als Quantenmechanik bezeichnet wurde, in Analogie zur Theorie der klassischen Newtonschen Mechanik. Diese Quantenmechanik bildet heute die Grundlage zur Beschreibung des Mikrokosmos, von Phänomenen der Atomphysik, der Festkörperphysik sowie der Kern- und Elementarteilchenphysik und findet sogar praktische Anwendung wie beim Bau von Quantencomputern.
Der Astrophysiker Prof. Dr. Werner Becker erklärt in seinem Vortrag für interessierte Laien die grundlegenden Ideen und Inhalte der Quantenmechanik und veranschaulicht deren Bedeutung für unser heutiges Verständnis des
Mikrokosmos.
1 Abend, 05.02.2026 Donnerstag, 18:30 - 20:00 Uhr | |||
1 Termin(e)
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Prof. Dr. Werner Becker | |||
252.1650.90 | |||
Gebühr: 13,00 € |
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Max-Planck Institut für extraterrestrische Physik