
Was vergeht, wird Kunst
Mensch, Natur, Wandel - Ausstellungsführung im Lenbachhaus„Was einst als Momentaufnahme einer scheinbar unberührten Natur galt, wird heute zum Dokument eines sich wandelnden Zustands. Mit Werken von Franz Marc, Gabriele Münter, Gerhard Richter und vielen weiteren Künstlern beleuchtet die Ausstellung das Spannungsfeld zwischen Mensch, Natur und Kunst. Sie verdeutlicht, dass Kunst nicht nur Erinnerungen bewahrt, sondern auch eine kritische Perspektive auf Veränderungen eröffnet. Sie hält fest, was verschwindet – und bleibt dennoch selbst nur ein Echo der Wirklichkeit.“ Melanie Breuer, Münchner Merker
Es ist ein erschreckender und zugleich faszinierender Gedanke: Alles, was in Bildern festgehalten wurde, existiert nicht mehr oder nicht mehr in der dargestellten Form. In der Kunst findet sich das Thema Vergänglichkeit oft sinnbildlich umgesetzt, als Memento Mori oder melancholische Meditation über das Verschwinden von Dingen. Auch Bilder von Träumen, Begegnungen mit Menschen und Erkundungen der Natur zeigen nur vorübergehende Momente. Manchmal wird das Flüchtige explizit zum Thema einer Darstellung, die es trotzdem festzuhalten sucht: Wolken wandeln sich ständig, Schnee schmilzt bald, Bäume blühen nur kurze Zeit.
In Zeiten des Klimawandels ist das Bewusstsein für die rasante Veränderung unserer Umwelt allgegenwärtig. Folglich betrachten wir Werke der Landschaftskunst heute mit anderen Augen. Sie zeigen eine Natur, die schon immer vom Menschen beeinflusst war. Eine Landschaft ist nicht mehr nur ein schöner Anblick, sondern ein bedrohtes Ökosystem. Die Ausstellung ist um solche Momente des Erkennens herum aufgebaut.
Es ist ein erschreckender und zugleich faszinierender Gedanke: Alles, was in Bildern festgehalten wurde, existiert nicht mehr oder nicht mehr in der dargestellten Form. In der Kunst findet sich das Thema Vergänglichkeit oft sinnbildlich umgesetzt, als Memento Mori oder melancholische Meditation über das Verschwinden von Dingen. Auch Bilder von Träumen, Begegnungen mit Menschen und Erkundungen der Natur zeigen nur vorübergehende Momente. Manchmal wird das Flüchtige explizit zum Thema einer Darstellung, die es trotzdem festzuhalten sucht: Wolken wandeln sich ständig, Schnee schmilzt bald, Bäume blühen nur kurze Zeit.
In Zeiten des Klimawandels ist das Bewusstsein für die rasante Veränderung unserer Umwelt allgegenwärtig. Folglich betrachten wir Werke der Landschaftskunst heute mit anderen Augen. Sie zeigen eine Natur, die schon immer vom Menschen beeinflusst war. Eine Landschaft ist nicht mehr nur ein schöner Anblick, sondern ein bedrohtes Ökosystem. Die Ausstellung ist um solche Momente des Erkennens herum aufgebaut.
Gebühr: 12,- Euro zzgl. Museumseintritt
Gabriele Kunkel M.A., Kunsthistorikerin
| 1 Nachmittag, 20.03.2026 Freitag, 15:45 - 17:15 Uhr | |||
1 Termin(e)
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Gabriele Kunkel | |||
| 261.1410.18 | |||
| Kerngebühr: 12,00 € |
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